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Sri Lanka

Wohin soll es gehen?

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Sri Lanka

Sri Lanka + Photostory

 

Dank seiner Nationalparks ist Sri Lanka für Naturfreunde ein lobenswertes Ziel. Durch den Tsunami 2004 wurde vieles zerstört. Aber die Menschen ließen sich nicht unterkriegen und versuchen den Tourismus durch den Bau neuer Hotels wieder anzukurbeln. Von den Katastrophen ist kaum noch etwas zu sehen. Denkmäler erinnern an die Katastrophe von damals. Für Sri Lanka benötigt man einen einheimischen Fahrer, denn mit einem Mietwagen und den chaotischen Straßenverhältnissen, ist es nicht zu empfehlen dort selbst das Land zu erkunden. Als Alternative könnte man sich für ein paar Dollar ein Tuk-Tuk mieten.

Sri Lanka ist im Verhältnis zu anderen Ländern sehr günstig und überschaubar. Mit dem Guide haben wir tolle Erfahrungen gemacht. Wir haben die Tour für 5 Tage gebucht. Gihan ist 30 Jahre alt und ist ein selbstorganisierter Reiseguide in Sri Lanka. Die Chemie und Sympathie zwischen uns stimmte sofort überein. Sein Toyota Bus machte einen sehr sauberen und ordentlichen Eindruck.

Die ersten Eindrücke …

Wir waren sehr erstaunt das Gihan uns erzählte, dass viele Touristen sowohl an Beerdigungen interessiert als auch an einem Besuch in einer Geburtenstation.

An den Straßenrändern stehen sämtliche kleine Shops wie z. B. Bananenshops, Kokosnüsse und diverse andere Obstsorten. Gihan war sehr bemüht dort anzuhalten wo wir es gerne wollten. Über die Verkehrssicherheitslage darf man sich nicht wundern. Die Busse sind vollgestopft mit Menschen und hinten auf den LKWs sitzen kleine Kinder und Mütter „ungesichert“.

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Nichts desto trotz sollte man über diese Sachen hinwegsehen und einfach genießen. Nach ein paar Stunden haben wir den ersten Tempel „The Golden Cave“ erreicht, den wir zu Fuß erklimmen mussten. Zählt übrigens zum UNESCO Weltkulturerbe. Eingeschmiert mit Sonnencreme und einen gut gepackten Rucksack, ging es zu Fuß Richtung Tempel. Gihan wartete auf dem Parkplatz auf uns. Nach etlichen Stufen und kleinen Pausen erreichten wir den Tempel auf dem Berg. Ein geringer „Betrag“ für Eintritt musste gezahlt werden.

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Das Waisenhaus der Elefanten

Nach dem Besuch des Tempels machten wir uns weiter auf dem Weg zum Pinnawela Elefanten Waisenhaus. Hier werden Elefanten großgezogen auf aufgepäppelt. Dachten wir… Wie wir hinterher erfahren haben werden hier die Elefanten nicht mehr ausgewildert. Die Elefanten die älter als 4 Jahre alt sind werden angekettet und monatelang isoliert. 🙁

Gegen eine Bezahlung können Touristen die Babyelefanten selbst mit Flaschen füttern. Leider gibt dieses Waisenhaus ein komplett falsches Bild ab was wir uns eigentlich so nicht vorgestellt haben und uns ein bisschen traurig gemacht hat.

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Minneriya National Park

Anders sieht es im Nationalpark der Elefanten im Minneriya National Park aus. Hier leben die Elefanten im eigenen Park wo sich ein riesiges Wasserloch befindet.

Wir wurden von der Melrose Villa wo wir nächtigten abgeholt und zum Park gefahren. Es war eine wunderschöne Tour mit so vielen freilebenden Elefantenfamilien. Manchmal mussten wir anhalten, weil ganze Elefantenherden die Straße überquerten. Somit nutzen wir die Gelegenheit und machten viele Fotos von den großen als auch kleinen Elefantenbabys. Das man die Elefanten teilweise so nah sehen kann, war einfach ein unglaubliches Gefühl. Aber es gibt auch gefährliche Elefanten, die konnten wir an einem „Halsband“ erkennen. Dieses war ein Erkennungsmerkmal das die Fahrer sich in Acht nehmen müssen. Denn diese Elefantenkühe sind schon mal aggressiv geworden und können ein Jeep mit Touristen ganz leicht umschubsen was Todesfolgen haben kann was auch schon vorgekommen ist.

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Sri Lanka    

Sigiriya Felsen

„Die Treppe in den Himmel“ – Der Löwenfelsen Sri Lankas

Der Felsen hat ungefähr 1200 Stufen und man benötigt gute KONDITION. Am schönsten ist es den Felsen vor Sonnenaufgang zu besteigen. Allein die Hitze macht einen zu schaffen und es ist morgens viel angenehmer. Für Touristen mit Höhenangst ist es nicht wirklich zu empfehlen ganz nach oben zu laufen, da zum Teil die Stufen sehr schmal und wackelig sind. Oben angekommen hat man eine fantastische Aussicht über den ganzen Ort Sigirya. Eine Sache die sich auf jedenfall lohnt aber nicht ganz günstig ist. Der Eintritt kostet ca. 30 US Dollar pro Person und ein Führer kostet nochmal extra. Wenn man es denn möchte, handelt man vor Ort einen geeigneten Preis aus.

 

Sigiriya Felsen

Sigiriya Rock

„Lucky Land“

Gewürz Zentrum 

Auf dem Weg nach Kandy kommen wir zum »Lucky Land«, eine der vielen Gewürzgärten in der Region zwischen Kandy und Dambulla. Wie in den meisten der Gärten wird hier neben Gewürzen und Heilkräutern auch Ayurveda angeboten. Ein extra Guide führte uns durch den Garten und erzählte uns etwas über die Gewürze – Curry  und Kakaobohnen sowie die Anwendung von Ayurveda – was wirklich sehr interessant war.

Anschließend gab es eine kurze Produkteinführung die zum Kauf diverser Ayurveda Produkte anregen sollte. Die Preise waren allerdings sehr überteuert und pure Abzocke. Viele Ayurveda Produkte kann man ein Ort weiter in einem Supermarkt oder einer Pharmacy günstig erwerben. Zumal die Zutaten exakt identisch sind.  

Königstadt Kandy und der Dalada Maligala Tempel

Kandy ist die zweitgrößte Stadt Sri Lankas und unter anderem bekannt für den Zahntempel der Dalada Maligawa. Der Tempel hütet das wertvollste Geheimnis und zwar den Eckzahn eines Buddhas. Er wird in 7 ineinander schachtelbarer Behältern aufgebahrt –  Man kann sich das wie eine Matrjoschka vorstellen. Der Zahn soll angeblich ca. 4-5 cm lang sein.

Kandy Sri Lanka

 

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In einem anderen Raum des Tempels, geschmückt mit Elefantenstoßzähnen, befinden sich verschiedene Buddhaskulpturen aus anderen Ländern, indem der Buddhismus herrscht.

Einmal im Jahr wird in Kandy traditionell ein 11-tägiges Esala-Pehara Fest gefeiert. Mit bunten Straßenzügen und lichtgeschmückten Elefanten zu Ehren des heiligen Zahns Buddhas.

Unter anderem befindet sich im Zahntempel ein Elefantenmusen der heiligen Raja. Der Elefant war im ganzen Land beliebt und 37 Jahre der Träger des heiligen Zahnreliquies.

1988 starb Raja und es folgte eine große Staatstrauer.

Heute wird der präparierte Elefant hinter einer Glasscheibe im Tempel ausgestellt.

Nuwara Eliya

Knapp 2000 Meter über den Meeresspiegel liegt die 30 000 Ew. Stadt Nuwara Eliya. Die englischen Kolonialherren haben hier ihre Spuren in der Stadt hinterlassen und wirkt „very british“.  Hier befindet sich ein riesiger Stausee umgeben von einer wunderschönen Park- und Gartenanlage. Hier hat man die Möglichkeit ein Pferderennen zu besuchen oder schöne Bootsausflüge zu unternehmen.

 

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 „Teafactory Mackwoods“

Schon auf dem Weg zur Teefabrik sieht man links und rechts die hügeligen Teeplantagen und die Teepflückerinnen mit den großen Körben auf dem Rücken. Sie haben eine Menge zu tun so einen Korb vollzubekommen.

Eine Mitarbeiterin der Teefabrik führte uns durch die Produktionshallen und erklärte wie die verschiedenen Teesorten zustande kommen. Ob mild oder kräftig hängt mit der Blüte und der Trocknung zusammen. Alle fünf bis acht Tage werden die Blätter geerntet. Für diese Arbeit sind hauptsächlich die Frauen zuständig, da die genauer und schneller arbeiten als die Männer.

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Nach der Führung durften wir alle in der hauseigenen Teestube den Tee mit einem leckeren frischgebackenen Schokoladenkuchen probieren. Von der Terrasse des Besucherzentrums hat man einen herrlichen Ausblick auf die ganzen Teeplantagen und dem tollen „Mackwoods“ Schriftzug.

Zugfahrt Nuwara Eliya –> Ella

Die Zugfahrt von Nuwara Elisa nach Ella dauerte ca. 3 Std. Hier beginnt die typische Zugfahrt durch die Teeplantagen. Wir buchten ein First Class Ticket das umgerechnet 5 EUR pro Person kostete. Dies ist eines der beliebtesten Strecken des Landes. Der Zug fährt nicht schnell, dafür kann man aus dem Fenster die herrliche Aussicht der saftig grünen Teeplantagen genießen. Hin und wieder wenn Platz ist, hat man die Möglichkeit sich direkt an die offene Tür zu setzen. Hier kann man die besten und schönsten Bilder von der Zugfahrt machen. Zwischendurch kommt ein Verkäufer durch den Zug und verkauft Getränke und kleine Snacks. Abenteuer pur und auf jedenfall ein MUST DO hier in Sri Lanka.

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Yala Nationalpark

Der Yala Nationalpark an der Südost Küste ist eines der beliebtesten Nationalparks Sri Lankas wo man bei riesen Glück Leoparden beobachten kann.

Wir starteten unsere Safari Tour um 05:30 morgens, kurz vor Sonnenaufgang. Das Personal vom Hotel machte für uns ein Lunchpaket für die lange Tour fertig.

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Unser Fahrer im Bob Marley Look wartete schon in seinem Jeep auf uns. Er begrüßte uns ganz locker und wir hüpften mit unserer ganzen Kameraausrüstung in den offenen Jeep. Es war noch dunkel auf dem Weg zum Park. Die Fahrt dauerte ca. 30 min bis wir den Nationalpark erreichten. Wir waren leider nicht die Einzigen. Eine riesige Autokolonne sammelte sich vor der Kasse an. Aber die Zeit verging schnell.

Einen weiteren Guide sammelten wir im Eingangsbereich auf, der für uns die Augen aufhält und uns etwas über die Tiere erzählt. Allerdings war unser kleiner Bob Marley sehr ehrgeizig und sehr bemüht um uns alle Tiere zu zeigen. Alle Fahrer stehen per Telefon und Funk in Kontakt und versuchen alles, das wir die seltenen Raubtiere zu Gesicht bekommen.

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SELFI TIME

Fazit:

 

Wir haben Sri Lanka schon zwei mal besucht und es ist immer wieder eine Reise wert.

 

Sunset Sri Lanka

Sri Lanka with a beautiful Sunset

 


Infobox

Sri Lanka

Hotel:

Sigirya:

Melrose Villa

Kandy:

Kandy Mount Villa

Ella:

View Pint Villa Ella

Tissamaharama:

Gaga Bees Yala

 

 

Visum:

Ein Visum kann direkt am Airport beantragt werden, oder elektronisch.

Sri Lanka ETA Visum

Die Kosten belaufen sich auf 30 Dollar pro Person

Währung:

Sri Lanka Rupie

Den aktuellen Kurs könnt ihr bei Oanda nachschlagen

Sprache:

Singhalesisch, Englisch

Zeitverschiebung:

Dies könnt ihr hier die Zeitverschiebungen nachlesen

Reisezeit:

Die beste Reisezeit für Sri Lanka hier.

Gesundheit:

Der Impfpass sollte auf jedenfall von einem Arzt kontrolliert werden und ggf. Auffrischungen wie Tetanus, Gelbfieber und Hepatitis A,B,C durchgeführt werden.

Dies könnt ihr auf hier Reisemedizinischen Infoservice nachlesen.

Sicherheit:

Zur Zeit sind keine größeren Sicherheitsrisiken bekannt.

Aktuelle Reiseinformationen könnt ihr hier beim auswärtigen Amt nachlesen

Botschaft:

Embassy of the Federal Republic of Germany

P.O. Box 658

Colombo, Sri Lanka


Informationen zum Guide

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Name:

Gihan Shameera

Sprache:

Englisch

Kontakt:

gigagihan1@gmail.com

+ 94 773 764 179

Website:

http://www.gihantourssrilanka.com

Über Gihan

Unsere 5 tägige Tour mit Gihan war perfekt abgestimmt. Mittlerweile haben wir ihn schon 2x gebucht 🙂

Er ist absolut professionell in seinem Business und hat sich nun ein Traum verwirklicht und bietet mit 3 weiteren Guides Touren durch Sri Lanka an. All seine ausgesuchten Unterkünfte sind sauber und gut gelegen.

Vielen Dank Gihan für die unvergesslichen Erlebnisse! <3

 

 

Saskia

Saskia

We are Saskia and Bastian (25 and 30), and we are the founder of Madlovelyworld. 3 years ago, the traveling have watched us and since this time, we travel a lot around the globe, to get know the different cultures and to met lot of funny nice and funny people. Now we have so much to tell about the different places in world, that we decided to start blogging. We are very happy that you are visiting our blog and joining on our journeys. Most of the time we travel with local guides and would love to recommend to you, we think it is a very good way to travel with local people and support them.

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Vietnam

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Georgien

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Armenien

3 Comments

  • Michaela

    Sehr schöner und zum Träumen einladender Bericht!! Vor allem die Fotos finde ich super schön. Und die Zugfahrt hört sich auch sehr spannend an – würde ich auf alle Fälle ausprobieren.
    Sri Lanka steht nun schon lange auf meiner Liste, ich hoffe, dass ich diesen Traum nun auch bald verwirklichen kann.

    Liebe Grüße,
    Michaela

    17. Oktober 2017 at 18:52
  • Monika und Petar Fuchs

    Liebe Saskia,

    Eure Fotos machen wie immer neugierig auf das Land. Uns zieht es gewöhnlich jedoch in kühlere Regionen weiter im Norden.

    Viele Grüße,
    Monika

    23. Oktober 2017 at 16:37
  • Christine

    Wow! Ich weiß, ich wiederhole mich, aber deine Beiträge machen soooo Lust sofort einen Flug zu buchen 😉 Sri Lanka kenne ich leider auch noch nicht, steht aber definitiv auf meiner Wunschliste!

    23. Oktober 2017 at 18:46

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